Parfum Dreams

Vorherige Woche war das Osterhäschen kräftig am Rödeln und hat bei Westend Birds ein ganz wundervolles Osternest hinterlassen: Ein stilvoll verpacktes Körbchen samt Flakon. Doch zurück zum Beginn der Geschichte.

Ich bin mir nicht sicher, ob es nur mir so geht oder ob einige von euch das auch kennen: Parfum ist eine ganz heikle Angelegenheit. Ich finde es unheimlich schwer, einen passenden Duft zu finden, der sich von anderen Düften angenehm abhebt, zu mir passt und vom dem ich im Laufe des Tages keine Kopfschmerzen bekomme. Anscheinend bin ich in Sachen Parfum wohl etwas eigen, denn die allermeisten Düfte gehen so gar nicht an mich ran. Jahrelang benutzte ich beispielsweise ausschließlich Hermés „Un Jardin sur le toit“, ein erfrischend leichter Duft, der nach Frühling und erholsamen Gärten und Parkanlagen riecht, doch mittlerweile kann ich ihn im wahrsten Sinne des Wortes nicht mehr riechen.

Also habe ich mich intensiv um ein Nachfolgemodell bemüht und diverse Parfümerien „durchschnüffelt“. Von Marc Jacobs über Dior, von Hermés bis Lancomé, Hugo Boss, Burberry und Bulgari, ich habe nach und nach so ziemlich alle gängigen Düfte getestet, zahlreiche Pröbchen mit nach Hause genommen und stundenlang gesprüht – mich hat einfach nichts angesprochen. Irgendwann roch alles gleich, egal welches Label, egal welches Preissegment. Ich muss gestehen, dass ich einen leichten Hang zu außergewöhnlichen und schweren Düften habe, doch kann ich diese einprägsamen Düfte schlecht für’s Büro auftragen, da sie sofort den ganzen Raum erfüllen.

Beim Parfum muss mich in erster Linie der Duft überzeugen, das Design des Flakons oder dessen Marke spielen dabei keine Rolle für mich –  wenn es passt, dann passt es eben. Als mich bei unserem letzten Einkaufsbummel durch die Kaufhäuser von Paris ein sehr – ich nenne es mal „engagierter“ Verkäufer quer durch die Kosmetikabteilung mit einem Flakon bewaffnet verfolgte, musste ich mich irgendwann geschlagen geben und mich – um es mit einen Worten zu sagen – „mit einem wirkliche sensationellen“ Parfum einsprühen lassen. Völlig überraschend war ich tatsächlich angetan von diesem Duft, der süßlich, würzig und leicht blumig roch. Chanel „Misia“ hieß das gute Stück, und so ließ ich mir in alter Manier zahlreiche Proben für zuhause mitgeben, um den Duft über die nächsten Wochen immer wieder aufzutragen. Ihr werdet es ahnen, der Duft hat mich wirklich berührt und überzeugt, sodass ich mir nach Aufbrauchen der Probefläschchen endlich mal wieder ein neues Parfum zulegen wollte. Doch siehe da, der Osterhase kam mir zuvor 🙂 Ein weiteres Pröbchen dieser Duftserie, „Beige“, gab es auch noch dazu – ich werde es testen und natürlich darüber berichten.

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Chanel Misia
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Chanel Misia
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Chanel Parfums

 

 

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Chanel Beige

Autor: westendbirds

Corporate Fashion, Beauty and Lifestyle Blog

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