World of shoes

Seit ich 2014 meinen Studentenstatus abgelegt und in die Welt der schwarzen Anzugsträger eingetaucht bin, habe ich vor allem eines gelernt: Ein gutes Schuhwerk ist das A und O, um hektische 10 Stunden(+) Tage ohne Blasen und Fußschmerzen zu überstehen. Die günstigen 20 Euro Varianten waren für die Uni noch absolut zielführend, für’s Büro sind die leider gar kein Vergnügen für die Füße.

Egal wie hübsch die preisgünstigen Schuhe auch waren, ich habe mich nach und nach von allen getrennt, denn die Abstriche in Sachen Qualität und Tragekomfort, besonders bei Pumps, waren bei vollem Einsatz sehr schnell zu spüren. Andererseits (und zum Glück!) wird man für die getane Arbeit auch monatlich entlohnt und kann das ein oder andere Paar hochpreisiger Schuhe somit auch vor seinem inneren Gewissen rechtfertigen. Es müssen ja nicht gleich die high-end Modelle der Luxusmarken sein, denn eine vernünftige Zwischenlösung tut es auch (und ist sogar oft besser).

Die besten Erfahrungen in Sachen Preis-Leistungsverhältnis habe ich übrigens bei der französischen Marke r’epetto gemacht. Die Ballerina und Pumps sind weich wie Butter, die Absatzhöhe mit ca. 6 Zentimetern sehr angenehm zu tragen und der Preis von 110 – 240 Euro pro Paar meines Erachtens absolut angemessen. Die beigen Lacklederpumps (hier: Blue Marine) habe ich vor fast 4 Jahren in Paris erworben und trage sie nach wie vor einmal wöchentlich ohne jegliche Abnutzung zu erkennen. Ein Nachteil dabei ist allerdings, dass die Schuhe in Deutschland nicht erhältlich sind. Und der Schuhe wegen nach Frankreich zu reisen, macht natürlich absolut Sinn, muss ja aber auch nicht unbedingt sein 🙂

Leicht erhältlich sind dagegen die wundervollen Modelle von Unisa, die vor allem durch außergewöhnliche Farben auffallen (hier und hier) und durch ihren hohen Tragekomfort glänzen.

Mein persönliches Fazit bei Business Schuhen: Klasse statt Masse – eine gezielte Investition ins richtige Schuhwerk zahlt sich aus. Während die großen Ketten in jeder Kleinstadt aufzufinden sind und fast ausschließlich gängige Marken anbieten, zahlt man nicht selten den Namen des Labels, ohne einen erkenntlichen Mehrwert in Sachen Qualität wahrzunehmen. Kleinere Boutiquen und selbständige Geschäfte offerieren weniger bekannte Labels und Fabrikate, bieten eine weitaus größere Auswahl und punkten vor allem in Sachen Preis/Leistung. Mit einem Paar Schuhe von 120 – 200 Euro kauft man dort vor allem nachhaltige Qualität und individuelles Design.

Welche Erfahrungen habt ihr im Laufe der Jahre gesammelt? Ich bin gespannt auf eure Kommentare!

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Lieblingsschuhe von r’epetto
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Lachsfarbene Unisa Pumps
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Taupefarbene Unisa Pumps

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Mausgraue Pumps von Konstantin Starke

Autor: westendbirds

Corporate Fashion, Beauty and Lifestyle Blog

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