Business Bag(pack)

Es könnte alles so einfach sein. So einfach und perfekt wie meine Aktentasche von Hugo Boss, die ich vor ein paar Monaten hier auf dem Blog vorgestellt hatte. Doch manchmal sind es die scheinbar perfekten Dinge, die bei näherer Betrachtung leider gar nicht so vollkommen sind, wie es zunächst wirken. Wenn sich kleine Mankos über die Zeit hinweg zur großen Belastung entwickeln und die Perfektion zerbröckelt. So erging es mir nach gut einem halben Jahr mit eben besagter Hugo Boss Aktentasche, die nun statt meiner Schultern die heiligen Hallen meines Schrankbodens ziert. Es bricht mir das Herz, sie dort stehen zu sehen, punktet sie doch in so vieler Hinsicht. Design, Aufteilung, Größe, Farbe, Belastbarkeit und Material entsprachen genau meinen Vorstellungen und machten die Aktentasche zu meinem wichtigsten Begleiter im Berufsalltag. Alleinig ein Aspekt fehlte: Der Tragekomfort – eine Eigenschaft, die mit nichts der zuvor aufgelisteten aufzuwägen war und die ihr letztlich den Einzug in den Kleiderschrank bescherte. Vielleicht ist es eine besondere Herausforderung, die mein Job mit sich bringt, denn trotz hoher Digitalisierung sind papierhafte Unterlagen für mich nach wie vor unverzichtbar. So trage ich ständig einen schweren Laptop, viele Mappen und sonstige Utensilien bei mir, die nicht selten ein Gewicht von mehreren Kilo ausmachen.

Der dünne Schulterriemen aus Leder, der dieses Gewicht täglich stemmen musste, war auf Dauer zu viel für meine Schultern. Trotz abwechselndem Verlagern auf beide Schultern bekam ich derbe Verspannungen, die zur sichtbaren Fehlhaltung und andauernden Kopfschmerzen führten. Nach 6 Monaten war Schluss – eine Alternative musste her!

Da die Variante „Aktentasche“ nun von vorneherein ausschied, bliebt eigentlich nur noch der klassische Rucksack. Natürlich kein schnöder Stoffrucksack á la Deuter, Samsonite und Co., wie ihn die windigen Unternehmensberater und Banker in Frankfurt durch die Gegend schwingen. Es musste schon ein schicker, zierlicher Lederrucksack sein, der auch auf den Schultern einer Frau elegant und feminin wirkt. Schöne, unifarbene Ledermodelle habe ich unter anderem bei Longchamp, Mandarine Duck und Michael Kors entdeckt. Letztlich fiel die Wahl auf den Michael Kors Rucksack, der durch viel Platz und erheblich höherem Tragekomfort punktet und auch in Sachen Design weit vorne lag.

Zwar hat mein neuer Begleiter schon einen gewissen Schulmädchen-Charakter, doch dieses nehme ich auf meinen entspannten Schultern gerne in Kauf!

Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht? Ich bin gespannt auf eure Kommentare.

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Autor: westendbirds

Corporate Fashion, Beauty and Lifestyle Blog

4 thoughts

  1. Sehr cooler Rucksack! Hab gleich bei dem ersten Bild gedacht, dass es sich um ein hochwertiges Modell handeln muss. Da hast du dir auf jeden Fall ein tolles und zeitloses Teil gegönnt, an dem du bestimmt lange Freude haben wirst 🙂 Liebe Grüße, Nasti THECLASSYDRESSY.com

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