You got me wrapped up!

dsc06842Dass ich Kleider liebe, ist kein Geheimnis. Gerade im Büro trage ich am liebsten meine klassischen Etuikleider und Bleistiftröcke, kombiniere darauf schöne Blusen und Seidentücher und genieße den Freiraum, mich ganz nach meinem Belieben kleiden zu dürfen. Eines darf dabei insbesondere im Winter nicht fehlen: die passende Stumpfhosen. Doch mit dem Adjektiv „passend“ ist das so eine Sache. Als Kind habe ich, wie wahrscheinlich so viele von euch, Strumpfhosen gehasst. Sie waren unbequem und unpraktisch, rutschten ständig oder juckten einfach nur. Diese Abneigung hat sich auch im Jugendalter fortgesetzt.
Mittlerweile trage ich fast täglich Strumpfhosen, sowohl privat aus auch im Büro. Was sich geändert hat? Ich hab endlich die richtige Passform für mich gefunden und wähle bewusst Materialen, die ich als angenehm empfinde.

Der Weg dorthin war zugegebenermaßen nicht ganz so einfach, denn die Wahl der passenden Strumpfhose kommt mittlerweile einer Wissenschaft gleich. Daher hab ich mich entschlossen, meine leidlichen und unleidlichen Erfahrungen heute mit euch zu teilen.

dsc07585Als Faustregel gilt: je höher die DEN Anzahl, desto robuster die Strumpfhose. Für’s Büro greife ich im Winter meist zu 50 DEN, denn diese blickdichte Stärke fühlt sich an wie eine zweite Haut, ohne dabei zu sehr aufzutragen.

Für die Freizeit und die winterlichen Spaziergänge im Wald dürfen es auch gerne 70-100 DEN sein. Diese sogenannten Warm-up Strumpfhosen spenden dabei meist mehr Wärme als eine herkömmliche Jeans und bieten maximale Bewegungsfreiheit.
Eine gute Strumpfhose sollte sich immer an den Körper anpassen und nicht andersherum. Wer sich durch den Gummizug am Bauch eingeengt fühlt, kann zum Beispiel auf Hüftstrumpfhosen zurückgreifen, die knapp über dem Hüftknochen abschließen.

Bei schlanken Oberschenkeln kann man darauf achten, dass die obere Beinpartie verstärkt ist, sodass die Strumpfhose nachher nicht rutscht. Personen, die beispielsweise groß und schlank sind, sollten unbedingt auf die Konfektionsgrößentabelle auf der Packungsrückseite achten. Oft empfiehlt es sich, höhere Größen zu wählen und gleichzeitig auf eine enge Passform zu achten.
Um Strumpfhosen häufig und auch lange zu tragen, empfiehlt es sich beim Kauf unbedingt auf Qualität zu achten. Gute Stumpfhosen kann ich beispielsweise ohne Probleme bis zu einem Jahr tragen, waschen und trocknen, bevor ich sie aussortiert. 20 EUR für ein Paar sind also eine absolut lohnenswerte Investition. Wie so oft sind preislich nach oben natürlich keine Grenzen gesetzt. Meine individuelle Obergrenze bei herkömmlichen Strumpfhosen liegt allerdings bei 25 EUR, was sich in der Praxis auch durchaus bewährt hat.

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Im Laufe der Zeit habe ich mein Repertoire an Strumpfhosen auf zwei bis drei Marken eingeschränkt. Mit Abstand am häufigsten greife ich zu Produkten der Marke Kunert, die sich vor allem durch ein tolles Preis-Leistungsverhältnis im klassischen Strumpfhosensegment auszeichnen.

Für ausgefallener Varianten oder besondere Anlässe wähle ich am liebsten Stumpfhosen von Hudson, da mich der Materialmix und die Muster ansprechen. Ein ganz wichtiger Tipp bei „mixed materials“ und hauchdünnen Stoffen: Unbedingt ganz, ganz vorsichtig und am besten im Sitzen anziehen, denn sonst übersteht die Strumpfhose nicht einmal ihren ersten Einsatz. Ich spreche aus jahrelanger Erfahrung, denn meine meist hektische „Anziehtechnik“ hat schon so einige Opfer gefordert 🙂

I was wearing
Stockings: Hudson (shop here)
Dress: Hallhuber
Blouse: Diane v Furstenberg
Skrit: Esprit
Blazer: Diane v Furstenberg
Scarf: Esprit

 

Autor: westendbirds

Corporate Fashion, Beauty and Lifestyle Blog

3 thoughts

  1. Sehr schöner Post! Im Winter greife ich auch immer zu blickdichten Strumpfhosen!
    Tolles Kleid! Hallhuber hat immer tolle Kleider wie ich finde, da lohnt es sich vorbeizuschauen!:-)
    LG ❤

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