Just another manic monday

dsc08600Nach einem aufregenden Wochenende in Paris geht heute Morgen (leider) wieder der Ernst des Lebens weiter. Während ich den heutigen Tag am liebsten damit verbringen würde, mein Gepäck ordentlich zu sortieren, die kleinen Errungenschaften noch einmal zu begutachten und die unzähligen Fotos zu bearbeiten, führt wohl kein Weg an den beruflichen Verpflichten vorbei. Meine Motivation für’s Büro lässt heute zugegebenermaßen etwas zu wünschen übrig und ich schwelge immer noch in den Erinnerungen der vergangenen 48 Stunden.

So ein Kurztrip nach Paris ist trotz der völlig überfüllten Innenstadt wie Balsam für die Seele, physischer und mentaler Ausgleich und eine eindrucksvolle Auszeit für den Berufsalltag. In zwei Tagen haben wir über 35 km zu Fuß zurückgelegt, die komplette Stadtmitte auf den Kopf gestellt und das Hotel kaum mehr als zum Schlafen gesehen. Ein Outdoor Fitnessstudio sozusagen.

In Paris ist Anfang Januar gerade der große Sale angebrochen, die Geschäfte und Kaufhäuser locken noch bis Mitte Februar mit großen Rabatten und Sonderaktionen und Designerlabel wie Chanel und Hermès installieren Personenleitsysteme vor ihren Eingängen um dem schieren Andrang kaufwilliger Mitbürger Herr zu werden.

Im Hermès Flagshipstore der Rue Faubourg nimmt man mittags Wartezeiten von bis zu einer Stunde in Kauf, um die Taschen- und Accessoireskollektion begutachten zu dürfen. Die Preise der Designerlabels sind hinlänglich bekannt, und dennoch wird in kürzester Zeit mehr gekauft, als der Mensch tragen kann. So etwas erlebt man wohl auch nur in einer europäischen Metropole.

Von entspanntem Bummel kann hier keine Rede mehr sein, denn die Menschenmassen schieben sich nur noch in Herdenformation von einer Straßenseite auf die nächste und in den Kauhäusern entfacht ein regelrechter der Kampf um freie Umkleidekabine. Tatsächlichen haben wir miterlebt, wie Kunden untereinander über ihren „Reihenplatz“ auf der Kabinenwarteliste diskutiert haben, sich sogar ernsthaft gestritten haben. Paris im Ausnahmezustand.

Wir haben uns beispielsweise über die Jahre eine Art Masterplan erstellt, wie wir am effizientesten und entspanntesten zu unseren Lieblingsgeschäften gelangen, ohne dabei die Hotspots an Menschenmassen zu kreuzen. So schlendern wir sehr gerne auf der anderen, ruhigeren Seite der Seine rund um schmucke Kaufhaus Le Bon Marché und den wundervollen, romantischen Gassen sowie den typisch französischen Cafés. Das Café Le Parisien in der Rue du Four serviert übriges die weltbeste Zwiebelsuppe, die an kalten Wintertagen sogar noch besser schmeckt.

Nun ist es schon wieder Abend und ich tippe noch eifrig diese Zeilen, um wenigstens ein paar Schnappschüsse zum Wochenbeginn mit euch zu teilen. Auch die kommenden Tage bleiben aufregend und diese Woche verspricht äußerst abwechslungsreich zu werden: Bereits am Mittwoch geht weiter in die wunderschöne Hansestadt Hamburg, wo ich neben reichlich Arbeit hoffentlich noch ein paar ausgelassene Stunden in der Innenstadt verbringen kann.

Ich freue mich auf viel Abwechslung sowie tolles Wetter im Norden und wünsche euch einen fantastischen Start in die Woche!

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Autor: westendbirds

Corporate Fashion, Beauty and Lifestyle Blog

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